Die Fußreflexzonentherapie beruht nicht auf den Head-Bindegewebszonen, sondern auf einer von dem amerikanischen HNO-Arzt Fitzgerald entwickelten Einteilung des Körpers in zehn senkrechte Körperzonen, die von oben nach unten den ganzen Körper durchziehen und auch den Fuß von der Ferse bis zu den Zehen in zehn Längsstreifen unterteilen. Dieses System wurde später von der amerikanischen Masseurin Ingham durch drei horizontale Körperzonen ergänzt, die ebenfalls ihre Entsprechung am Fuß haben. Durch Marquardt wurde die Fußreflexzonenmassage in Deutschland eingeführt und weiterentwickelt. Mit Hilfe dieses horizontal-vertikalen Rasters lassen sich alle Organe einer Fußzone zuordnen. Durch Stimulierung der Reflexe an den Füßen sollen Reaktionen in den entsprechenden Körperpartien hervorgerufen werden. Unter Anwendung bestimmter Hand- und Fingertechniken lösen sich Verspannungen; die Durchblutung und der Lymphabfluss werden gefördert.